10 – 2002 / Kultur und Gesellschaft

Documenta 2002

Oder: Die Kunst, Künstler und Künstlerinnen zeitgeistreich, attraktiv und experimentell zu dokumentieren

 

Von

Annette Schelb

Code Nr. 720 Q 1015

Zusammenfassung

Die Documenta ist erwachsen geworden. Statt Nabelschau zu betreiben und ihre Ausstellungen in den Dienst der deutschen Kunst zu stellen, wie dies in den Anfangsjahren sicherlich sinnvoll und notwendig war, ist die Documenta inzwischen zu einem eigenwilligen, markanten Ereignis avanciert, das die Vorstellungswelt des Gründervaters Arnold Bode verlassen und eigene Ansätze entwickelt hat. Nur der Idee, Kunst müsse inszeniert werden, ist die Documenta weiterhin treu geblieben.

Die „Macher“ der Ausstellung konnten und wollten sich der Entwicklung von deutscher zu eurozentrischer und schließlich globaler Betrachtung und Präsentation von Kunst nicht verschließen, und sie haben sich der Herausforderung, einen entsprechenden Bezug zu schaffen, bei der Ausrichtung jeder einzelnen Documenta mit aufregenden, manchmal provozierenden gedanklichen Ansätzen und Präsentationen gestellt.

Die diesjährige Documenta wird sicher einen weiteren Meilenstein setzen, wenn es darum geht, vertrautes Terrain zu verlassen und geistiges Neuland zu betreten. Hierfür ist nicht zuletzt der Weltbürger Okwui Enwezor der Garant.

Inhalt

Seite

 

 

Documenta XI................................................................................................................................

1

Kleiner Exkurs zur städtebaulichen Geschichte.........................................................................

1

Doch ohne Vater keine Tochter...................................................................................................

2

Der Blick zurück.............................................................................................................................

3

Documenta I, 1955.......................................................................................................................

3

Documenta II, 1959.......................................................................................................................

3

Documenta III, 1964......................................................................................................................

4

Documenta IV, 1968.....................................................................................................................

4

Documenta V, 1972......................................................................................................................

5

Documenta VI, 1977.....................................................................................................................

6

Documenta VII, 1982.....................................................................................................................

6

Documenta VIII, 1987....................................................................................................................

7

Documenta IX, 1992.....................................................................................................................

8

Documenta X, 1997......................................................................................................................

9

Documenta XI, 2002.....................................................................................................................

10

Der doppelte Blick von außen......................................................................................................

10

Plattform 1......................................................................................................................................

11

Plattform 2......................................................................................................................................

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Plattform 3......................................................................................................................................

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Plattform 4......................................................................................................................................

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Plattform 5......................................................................................................................................

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Kunst als Denkprozess.................................................................................................................

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Kunst als Ansichtssache...............................................................................................................

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Internetlinks......................................................................................................................................

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Goethe-Institut Inter Nationes
Redaktion: Joachim Windt
Herstellung: Andreas Knoll
Stand: April 2002

 


 

 

 

 

 

Documenta XI

Oder: Die Kunst, Künstler und Künstlerinnen zeitgeistreich, attraktiv und experimentell zu dokumentieren

Vom 08. Juni  bis 15. September 2002 darf sie endlich zeigen, was sie dieses Mal zu bieten hat, die Documenta XI. Sie ist immerhin DIE Kunst-Ausstellung in Deutschland, die seit 1955 stattfindende Documenta in Kassel, und eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit, die mit Spannung erwartet wird.

Diese Ausstellung, die ein halbes Jahrhundert Kunstgeschichte schrieb, hat selbst eine Geschichte – sowohl im Hinblick auf den Ort des Geschehens als auch auf die maßgeblich an ihrer Entstehung und Gestaltung beteiligte Hauptperson Arnold Bode, ohne den die Documenta undenkbar wäre. Es ist also keineswegs zufällig, sondern beruht auf einer Verquickung verschiedener Umstände, dass die Documenta in Kassel stattfindet.

Das mitteldeutsche Kassel ist der Ort, an dem auch in Zukunft Kunst-Geschichte fortgeschrieben werden wird. Neben Ausstellungen, die zum „Besuch von Kunst“ einladen, wird – wie in den Jahren zuvor – das Thema Kunst der Moderne abstrakt und intellektuell, avantgardistisch und progressiv in neue Zusammenhänge gestellt.

Kleiner Exkurs zur städtebaulichen Geschichte

Textfeld:     

Erstmals wird Kassel im Jahre 913 auf zwei Urkunden mit dem Namen"Chasalla" (lat. Castellum=Burg) erwähnt. Im Jahre 1189 werden Kassel die Stadtrechte verliehen.Herkules, Orangerie und Karlsaue, die als Ausstellungsorte mit in die Documenta einbezogen werden, wurden Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden Schloss Wilhelmshöhe, die Löwenburg und die Wasserspiele errichtet. Unter den zahlreichen Bauten, die Landgraf Friedrich II für seine Residenzstadt Kassel schuf, ist das Museum Fridericianum das erste öffentlich zugängliche Museum in Deutschland. Etwa zeitgleich, nämlich im Jahre 1777, gründete der Landgraf auch die Akademie der Bildenden Künste, die Kassels Ansehen als Kulturstadt europaweit Geltung verschaffte.

 

 

Doch ohne Vater keine Tochter

Textfeld:                                                        

Obwohl sich das städtische Umfeld und die Stadtgeschichte so wunderbar zur Inszenierung der Documenta eignen, so wäre sie doch nicht ohne neue Impulse und Ideen, Courage und Inspiration geboren worden. Ins Leben gerufen wurde die Ausstellung durch den im Jahre 1900 in Kassel geborenen Arnold Bode, der von 1928 bis 1933 als Maler und Dozent in Berlin arbeitete, das er jedoch wegen Berufsverbots verlassen musste. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist für den Professor der wieder eröffneten Kasseler Kunstakademie die Dunkelheit der NS-Zeit ein wichtiger Impuls, den Deutschen die von den Nazis verfemte sog. Moderne nahe zu bringen. Darüber hinaus war ihm der Beweis seiner These wichtig, dass man Kunst auch inszenieren muss, um das Beste aus ihr herauszuholen. Diese Ansicht war vor fünfzig Jahren spektakulär und sorgte für einiges Aufsehen.

1955 realisierte Bode die erste Documenta, die als Überblickschau zur Kunst des  20. Jahrhunderts mit raumgreifenden neuen Inszenierungsformen ein bahnbrechender Erfolg wurde.

 Mit dem „Museum der 100 Tage“ hat Arnold Bode eine der markantesten kulturellen Einrichtungen geschaffen, die bis heute kontinuierlich fortgeführt wird. Der Architekt, Maler, Designer und Ausstellungsmacher erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Verdienste um die Gegenwartskunst, 1974 wurde er schließlich mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Der Blick zurück

Documenta I, 1955

Anfang der 50er Jahre kann Arnold Bode alle politisch relevanten Gremien von seiner Idee überzeugen, eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst an die Kasseler Bundesgartenschau von 1955 zu koppeln.

Arnold Bode und der renommierte Kunsthistoriker Werner Haftmann tragen fast 700 Werke internationaler Künstler zusammen. Anlässlich der ersten Documenta im Jahr 1955 wird u.a. dokumentiert, was während des Naziregimes als „Entartete Kunst“ verfemt und verboten worden war. Einerseits geht es um eine geistige Standortbestimmung nach 1945, andererseits soll die junge deutsche Kunst wieder in das internationale Geschehen eingeordnet werden.

Die ungewöhnliche Inszenierung der Ausstellung in der weiß gekalkten Ruine des im Krieg stark zerstörten Fridericianums wird zu einem unerwarteten Welterfolg. Bodes Anliegen, Räume zu schaffen und Raumbezüge herzustellen, in denen Bilder und Plastiken sich entfalten und in denen sie Charakter und Einzigartigkeit zur Geltung bringen können, erweist sich als Erfolgsrezept. Bis heute ist die Umsetzung dieser Idee eine Herausforderung an die „Macher“ der Documenta.

Documenta II, 1959

Arnold Bode baut in Zusammenarbeit mit Werner Haftmann die Documenta II weiter aus. Mit insgesamt fast 1.800 Werken bietet die Ausstellung einen Rückblick auf die Kunst der Moderne in den vorausgegangenen 50 Jahren. Da das Fridericianum allein hierfür nicht mehr ausreicht, findet die Documenta II, die den 5-Jahres-Rhythmus in den ersten Jahren übrigens noch nicht konsequent einhielt, in verschiedenen Kasseler Gebäuden statt. Bode inszeniert Skulpturen vor den Ruinen der Orangerie und schafft so einen spannenden Dialog zwischen Kunstwerk und zerstörter Architektur.

Aber auch die Kunst der Gegenwart, also der Nachkriegszeit, wird gezeigt. Die meisten KünstlerInnen drücken ihre neue Natur- und Weltkenntnis abstrakt aus. Das noch junge, auf großen Leinwänden plakativ dargestellte „action painting“ aus Amerika findet Beachtung. Das New Yorker Museum of Modern Art sendet fast 100 Werke zur Documenta II. KritikerInnen warnen vor Nachahmung und Bluff, regen andererseits aber die Diskussion über Wahrhaftigkeit oder Attitüde vieler Werke an.

Documenta III, 1964

Die Documenta findet letztmalig unter der Leitung des Erfolgsgespanns Bode und Haftmann statt. Erstmals läuft die Ausstellung mit dem Untertitel "Museum der 100 Tage". Das Ereignis findet großen Anklang, und die Kunstszene bewertet die Documenta bereits neun Jahre nach ihrer Gründung als die wichtigste europäische Kunstausstellung des Jahrzehnts.

Höhepunkt auf der Documenta III ist die spektakuläre Präsentation von drei Werken des amerikanischen Malers Sam Francis sowie von drei großformatigen Bildern Ernst Wilhelm Nays.

Großen Raum nimmt eine einzigartige Sammlung von Handzeichnungen der letzten 80 Jahre ein. Unter dem Motto "Licht und Bewegung" wird mit filmischen Mitteln experimentiert. Themen wie "Bild und Skulptur im Raum" und "Aspekte" umfassen Werke von fast 300 internationalen KünstlerInnen, die nicht nur Retrospektive sind, sondern auch die aktuelle Kunstdiskussion reflektieren.

Documenta IV, 1968

Erst mit der Documenta IV wird Kassel fast ausschließlich ein Forum für aktuelle Kunst. 1968 wird mit den durch die Studentenbewegung initiierten politischen Veränderungen das bislang turbulenteste Jahr der Documenta-Geschichte. Erstmals werden Themen wie Sinn und Zweck der Documenta selbst diskutiert.

Bei der Ausstellungseröffnung protestieren KünstlerInnen gegen das Fehlen der Fluxus-Bewegung. StudentInnen demonstrieren gegen die angebliche "Documenta der Händler" und verlangen "sozial relevante" Kunst. Dem Veranstalter Arnold Bode wird von MuseumskollegInnen inhaltliche Inkompetenz vorgeworfen, während er von politisch verantwortlicher Seite gemaßregelt wird, die künstlerische Freiheit nicht mit absoluter Freizügigkeit in Sachen Finanzen zu verwechseln.

IIn künstlerischer Hinsicht ist die Documenta erstmals topaktuell.

Künstler-Environments sowie große Außenprojekte wie das des rumänischen Künstlers Christo stehen im Mittelpunkt. Die Auswahl von Pop Art, Minimal Art, Kinetik- und Installationskunst wird von KritikerInnen zwar als "moderne Geisterbahn" bezeichnet, doch der enorme Besucherstrom und nicht zuletzt der am Ende erstmals erzielte Überschuss in den Kassen beweisen, dass Arnold Bode den Zeitgeist noch einmal richtig getroffen hat.

Documenta V, 1972

Alle Documenta-MacherInnen nach Arnold Bode stehen vor der Aufgabe, einen Mythos fortzuschreiben.

Vom Gründer selbst zum Generalsekretär berufen, tritt der Schweizer Harald Szeemann als Erster in die Fußstapfen von Arnold Bode. Die von ihm inszenierte Documenta V von 1972 geht im Urteil der Kunstwelt als die intellektuell brillanteste Documenta in die Ausstellungsgeschichte ein. Dennoch polarisierte keine Documenta zuvor so stark wie diese. KritikerInnen empören sich: "Mit der Documenta V ist der Spaß vorbei", und: "Elitärer ist nur noch das Wagner-Festival in Bayreuth".

Thema dieser Documenta ist die Auseinandersetzung mit der „Befragung der Realität - Bildwelten heute“. Besonders überzeugend wird hier der neue Kunsttrend des Fotorealismus wiedergegeben. Als Kontrast dazu wird die sog. Nicht-Kunst zur Diskussion gestellt: Kitsch, politische Propaganda und Science Fiction. Installationskunst, Aktionen und Performances werden unter dem Begriff „Individuelle Mythologien" inszeniert. Diese Form der Darstellungskunst wird Trendsetter für die kommenden Jahre.

Joseph Beuys’ „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“ liefert ein Beispiel für die Einmischung der Kunst in das öffentliche Leben.

Documenta VI, 1977

Längst ist die Documenta zum Meilenstein in der Welt der Kunst geworden. Und längst bedeutet die Teilnahme für die KünstlerInnen eine Steigerung bzw. Bestätigung ihres eigenen Marktwertes.

Anlässlich der Documenta VI ergreift der Leiter Manfred Schneckenburger 1977 erstmals die Gelegenheit, Videokunst zu zeigen. Er thematisiert mit seinem „Medienkonzept“ die Stellung der Kunst in der Mediengesellschaft.

Drei technische Bildmedien, nämlich Fotografie, Film und Video, werden als Kunstform präsentiert. Daneben finden aber auch monumentale Skulpturen ihren Platz. Und zum zweiten Mal in der Ausstellungsgeschichte der Documenta erweisen sich Zeichnungen als erfolgreich.

Getreu der Devise: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“, handelt sich der Kunsthistoriker Schneckenburger allerdings mit der Präsentation von Kunstwerken aus der damaligen DDR Ärger ein. Als Folge hängen renommierte Künstler wie Georg Baselitz und Markus Lüpertz am Eröffnungstag ihre Bilder ab. Doch die hohen Besucherzahlen bestätigen Schneckenburgers Ausstellungskonzept.

Documenta VII, 1982

Der niederländische Veranstalter Rudi Fuchs gestaltet die Documenta VII.

Konsequent in der Inkonsequenz, so wird sein Konzept resümiert. Ein Kritiker bringt das allgemeine Echo mit dem Ausspruch: "Er hat ein Gedicht versprochen und dann den Reim vergessen" auf den Punkt.

Die Documenta VII soll nicht durch ein theoretisches Konzept eingeengt werden. Obwohl die ausgestellte Kunst nicht älter als zwei Jahre ist, geht die Documenta VII bewusst in die musealen Ausstellungsräume zurück.

Textfeld:  Das Anliegen von Fuchs ist es, die amerikanische Kunst jener Jahre mit der europäischen unmittelbar zu vergleichen. Deren Kraft und Qualität werden damals in Europa noch stark angezweifelt. Besonders der Trend der Neuen Wilden, einer Malergruppe in Deutschland, enttäuscht zunächst die Erwartung neuer Inhaltsmalerei.

Weit mehr Anklang finden dagegen Installationen im Freien: Claes Oldenburg präsentiert seine gigantische Spitzhacke, und Joseph Beuys macht mit dem Arrangement von 7.000 Basaltsteinen als Vorläufer der noch zu pflanzenden 7.000 Eichen Furore.

Documenta VIII, 1987

Zum zweiten Mal tritt der Kunsthistoriker Manfred Schneckenburger als Leiter der Documenta in Erscheinung. Nach der Documenta VI setzt er 1987 mit der Documenta VIII neue Akzente. Wieder spielen Klang- und Video-Installationen und zahlreiche Performance-Programme eine große Rolle. Die Malerei dagegen findet wenig Berücksichtigung. Stattdessen nehmen Architektur und Design besonders viel Raum ein. Der Übergang von freier zu angewandter Kunst wird fließend.

Mit Werken verschiedener KünstlerInnen über Krieg, Unterdrückung und Gewalt verdeutlicht Schneckenburger den Utopieverlust der Gegenwart. Auch die Ausweitung der Ausstellung auf den gesamten Stadtraum Kassels soll verdeutlichen, wie Kunst in das öffentliche Leben eingreift.

"Nette, belanglose, wichtigtuerische Bastelplastiken", schimpfen die Kritiker und stellen lautstark in Frage, dass die Documenta noch zu retten ist. Die Grenzen zwischen Kunst, Design und Architektur zu verwischen, komme einem Ausverkauf künstlerischer Positionen gleich, fürchtet die Kunstwelt. Die von Manfred Schneckenburger beabsichtigte Annäherung der einzelnen Kunst-Gattungen zeitigt in der Folge genau das Gegenteil, nämlich neuerliche Abgrenzung und Abschottung.

Documenta IX, 1992

Die Documenta bleibt auf Erfolgskurs. Sie ist längst zur anerkannten und weiterhin unabhängigen Institution geworden, vor allem hat sie die Gunst des Publikums gewonnen. Sie ist das Ereignis, wenn es darum geht, der interessierten Öffentlichkeit Zugang zur manchmal sehr eigenwilligen Kunstwelt zu verschaffen. Bei jeder Ausstellung erhöht sich die Zahl der BesucherInnen um 100.000. Im Jahre 1992 kommen mehr als 600.000 Menschen nach Kassel.

Die Documenta IX wird von dem besonders charismatischen belgischen Veranstalter Jan Hoet ausgerichtet. Für die Kunst mimt der geborene Selbstdarsteller mal den Clown, mal den Zirkusdirektor oder den Philosophen. Jan Hoet ist nach Ansicht von Insidern selbst ein Publikumsmagnet. Doch an seiner Ausstrahlung allein wird der Erfolg der Documenta IX mit der spektakulären Außen-Installation nicht gelegen haben.

Das Thema lautet dieses Mal: „Der Mann, der zum Himmel geht“. Hoet selbst beschreibt seine Ausstellung als „Documenta der Orte“. Er weitet den Aktionsradius räumlich auf sieben Gebäude und viele Außenstellen in der Stadt aus. Kaum eine Documenta ist so heftig kritisiert worden wie diese, doch andererseits hat kaum eine andere Documenta so eindeutig ihr Konzept mit einer so großen Akzeptanz beim Publikum und solch hohen Besucherzahlen rechtfertigen können.

Documenta X, 1997

Die Vorläuferin der Documenta XI oder: Kontinuität produziert Zusammenhänge

Die Documenta X ist nicht nur eine äußerst kontroverse und engagierte Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Mit der Veranstaltung „100 Tage - 100 Gäste“ ist sie zudem ein kulturelles Ereignis, bei dem Statements der unterschiedlichsten Art Eindrücke und Erkenntnisse ermöglichen, die die Ausstellung ergänzen, die vor allem aber über sie hinausführen sollen. Ein wichtiges Ziel ist hier der Dialog. Während der gesamten Dauer ist die Documenta-Halle ein Ort der Begegnung und des Austausches zwischen Publikum und geladenen Gästen, die von der französischen Kuratorin Catherine David, der Leiterin der Documenta X, vorgestellt werden. Catherine David ist im Übrigen die erste Frau, die für die Ausrichtung und Präsentation einer Documenta  verantwortlich ist.

Der „Zustand der Kultur“ war immer schon ein Indikator für den Zustand der Welt, Kunst eine Sprache, über diesen Zustand zu sprechen. Neben „kulturellen AkteurInnen“, also KünstlerInnen, stellen GeisteswissenschaftlerInnen, WissenschaftlerInnen und MedienmacherInnen ihren Standpunkt zu Fragen der Globalisierung vor.

Die komplexen Verknüpfungen der verschiedenen Ebenen, die den Zustand der Welt 1997 bestimmen, spiegeln sich im Themenspektrum dieser Beiträge wider. Ausgehend von Gedanken über die Entwicklung der Moderne in nicht-westlichen Kulturen, werden die Möglichkeiten einer Kulturpolitik unter den Bedingungen des Weltmarktes erörtert. Auch Phänomene  wie “Universalismus“ und „Identität“ werden hierbei nicht ausgeklammert.

Ein großer Teil der Gäste kommt dieses Mal aus nicht-westlichen Kulturkreisen, insbesondere auch aus jenen Ländern, deren kulturelles Schaffen sich traditionsgemäß weniger im Bereich der bildenden Künste entfaltet. Diese Länder sind auf der Documenta X gleichwohl mit ihren besten Kulturschaffenden vertreten, ob sie nun in der Filmbranche, als LiteratInnen oder auch an einer Universität arbeiten.


 

Documenta XI, 2002

Anknüpfend an die Ideen der  Documenta X, die Kontinente zu verbinden, was den Blick über die Grenzen der westlichen Kulturwelt - also den universalen Blick über den Tellerrand hinaus – voraussetzt, wird sich die Documenta XI schwerpunktmäßig mit dem Thema Globalisierung befassen.

Textfeld:  Der Leiter der kommenden Documenta, Okwui Enwezor, will in erster Linie interdisziplinär arbeiten, wobei ihn besonders der Austausch von Städten und Kulturen in der globalisierten Welt interessiert und nicht so sehr die Frage nach afrikanischer, europäischer oder asiatischer Kunst. Vielmehr möchte er beleuchten, wie man mit Kunst in der Moderne arbeiten kann. Dabei geht es ihm immer wieder darum, nationale und kulturelle Barrieren zu überwinden und neue Wege zu finden, um mit Hilfe der Kunst die Moderne zu reflektieren und die Kunst im Verhältnis zum Ort zu zeigen.

Der doppelte Blick von außen

Im Zusammenhang mit der Idee, Kunst und den Austausch darüber global zu beleuchten, ist es nur logisch, dass die Leitung der diesjährigen Ausstellung erstmals in den Händen eines „Nicht-Europäers“ und Weltbürgers liegt. Okwui Enwezor (35), der „Macher“ der Documenta XI, stammt aus Nigeria.

Der durch die Johannesburg Biennale bekannt gewordene Enwezor ist geradezu prädestiniert für die Auseinandersetzung mit dem Thema Globalisierung, dem Sujet also, dessen Bedeutung in wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Hinsicht seit Jahren weltweit diskutiert wird. Was passiert, wenn die Grenzen wegfallen, Entfernungen keine Rolle mehr spielen, die Identität der StaatsbürgerInnen durch die Identität der WeltbürgerInnen ersetzt wird? Dieses Phänomen, das im Zeitalter von Internet und Neuen Medien kurz und prägnant mit dem Terminus „Globales Dorf“ belegt wird, was im Fachjargon die Durchdringung aller lokalen, kulturellen und nationalen Grenzen umschreibt, wird von allen Seiten beleuchtet werden.

Der neue Mann auf dem Chefposten hat seine eigenen – und eigenwilligen - Vorstellungen, was die Herangehensweise an das Thema betrifft. Zur Gestaltung und Umsetzung seiner Ideen hat der in New York, Chicago, London, Kassel und Johannesburg lebende Autor und freie Kurator eine Vorlaufzeit von insgesamt dreieinhalb Jahren, bis die Documenta in Kassel ihre Türen für das kunstinteressierte Publikum und die Fachwelt öffnen wird.

Okwui Enwezors Anliegen ist der Kulturdialog, also der Dialog über Grenzen hinweg. Und so findet mit der diesjährigen Kasseler Documenta ein vorgeschaltetes, weltweites Konferenzprogramm seinen Abschluss. Die einzelnen Stationen dieses Programms sind in Plattformen unterteilt.

Plattform 1

Demokratie als unvollendeter Prozess (Democracy Unrealized)

Wien, 15. März bis 20. April 2001

Berlin, 09. bis 30. Oktober 2001

In Zusammenarbeit mit der Akademie der bildenden Künste Wien, dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin, und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), Berlin

WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, ArchitektInnen und AktivistInnen aus aller Welt hinterfragen gemeinsam die gegenwärtigen Auffassungen im Hinblick auf die Demokratie, um sie vor dem Hintergrund der folgenden Faktoren neu zu bewerten: den negativen Auswirkungen des globalen Kapitalismus, dem Aufstieg von Nationalismen und Fundamentalismen, dem erweiterten Begriff der Staatsbürgerschaft und dem Entstehen postkolonialer Staaten.

Die Plattform 1 befasst sich mit der Demokratie als unvollendetem Prozess, mit ihren Versprechen, die sie (bisher) nicht verwirklichen kann, mit dem Prozess also, der als work in progress verstanden wird.

Plattform 2

Experimente mit der Wahrheit: Rechtssysteme im Wandel und die Prozesse der Wahrheitsfindung und Versöhnung (Experiments with Truth: Transitional Justice and the Processes of Truth and Reconciliation)

Neu Delhi, 07. bis 21. Mai 2001

In Zusammenarbeit mit dem India Habitat Centre, Neu Delhi, und dem Prince Claus Fund

Nach dem Niedergang der Sowjetunion und dem Entstehen neuer demokratischer Staaten in Osteuropa, dem Ende des Apartheidsystems in Südafrika und dem Sturz der Diktaturen in einigen lateinamerikanischen Ländern wurden Institutionen gegründet, um die in den früheren Regimes begangenen Verbrechen zu ahnden. Viele Opfer suchen jedoch noch andere Möglichkeiten, über die etablierten Rechtssysteme hinweg ihre Berichte publik zu machen. Eines von vielen Beispielen, die auf der Plattform thematisiert werden, sind die Wahrheitskommissionen in Südafrika. Im Mittelpunkt steht die Debatte über diese Kommissionen, die damit verknüpften philosophischen und politischen Theorien sowie die künstlerischen und kulturellen Antworten darauf.

Abgerundet wird das Programm durch eine Film- und Videopräsentation zum Thema Experimente mit der Wahrheit.

Plattform 3

Créolité und Kreolisierung (Créolité and Creolization)

St. Lucia, 11. bis 16. Januar 2002

In Zusammenarbeit mit der Rockefeller Foundation, New York

Die tiefgreifenden und hochdynamischen Prozesse im Hinblick auf kulturelle Entwicklung (kulturelle Vermischung weltweit, transnationale, interurbane und multikulturelle Lebensweisen) haben die Realität innerhalb relativ kurzer Zeit in erheblichem Maße verändert. Hybridität, métissage oder cosmopolitanism sind nur einige Begriffe, mit denen die vielschichtigen Aspekte dieser neuen Realitäten definiert werden.

In der französischen Karibik entstand Ende der 50er Jahre ein neues Konzept mit einem neuen Namen: Créolité. Dieser Begriff ist offensichtlich eine Wortneuschöpfung, die noch keinen Eintrag in die Wörterbücher gefunden hat und somit keiner allgemein anerkannten Definition untersteht. Gemeint ist die Wahrung der kreolischen Identität in einer Welt sich auflösender Grenzen („Kreolite dan lemonn, e lemonn dan kreolite“).

Die Plattform 3 versammelt WissenschaftlerInnen, SchriftstellerInnen und KünstlerInnen, um ein neues Verständnis von Créolité zu diskutieren und zu beleuchten, inwieweit die Realität der französischsprachigen Karibik auf andere Konstellationen angewendet  bzw. übertragen werden kann.

Plattform 4

Unter Belagerung: Vier afrikanische Städte, Freetown, Johannesburg,
Kinshasa, Lagos (Under Siege: Four African Cities, Freetown, Johannesburg, Kinshasa, Lagos)

Lagos, 15. bis 20. März 2002

In Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten Inter Nationes München und Lagos, CODESRIA (Council for the Development of SocialScience Research in Africa), Dakar, der Ford Foundation, New York, und der Rockefeller Foundation, New York

Der Titel “Under Siege“ („Belagert“) steht für die zerstörerische Herrschaft von Kriminalität, Gewalt und Armut, die die letzen Reste der Zivilgesellschaft in den Städten zu vernichten droht. Das Leben in den Städten dient als Indikator für die Entwicklung modernen Lebens. Bevölkerungswachstum, Migration und Urbanisierung haben viele Städte verändert, besonders auffallend ist dies in der sogenannten Dritten Welt. Diese Veränderungen bringen u.a. neue Kartographien des Raumes, neue Formen von Leben und Wohnen, neue Überlebensstrategien, neue Konzepte von Identität und Gemeinschaft hervor.

In Lagos kommen ExpertInnen aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie VertreterInnen regierungsunabhängiger Organisationen aus Afrika und der ganzen Welt zusammen, um die Städte Freetown, Johannesburg, Kinshasa und Lagos im Hinblick auf deren politische, soziale und kulturelle Bedingungen zu beleuchten und das Potenzial dieser Städte als Orte menschlicher Vitalität, Kreativität und Attraktivität neu zu entdecken und neue Ansätze und Utopien zu entwickeln, wie die Städte als Orte mit Zukunft fortbestehen können.

Die Goethe-Institute Inter Nationes in Afrika beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Fragen der Urbanistik, mit den Überlebenstechniken der Menschen sowie mit der Stadt als sozialem und kulturellem Laboratorium.

Außerdem bietet die Documenta XI den dreizehn Instituten südlich der Sahara die einzigartige Gelegenheit, afrikanische KuratorInnen und KunsthistorikerInnen, mit denen die Institute zusammenarbeiten, nach Lagos und nach Kassel einzuladen, um sie einerseits an einer weltweit bedeutenden Kunstausstellung teilhaben zu lassen und ihnen andererseits Kontakte zu ermöglichen, um afrikanische Kunst in Deutschland und deutsche Kunst in ihren Heimatländern zu präsentieren.

Plattform 5

Ausstellung Documenta XI (Exhibition Documenta XI)

Kassel, 08. Juni bis 15. September 2002

Die „eigentliche“ Documenta XI präsentiert an mehreren Ausstellungsorten Werke von über 100 KünstlerInnen, darunter eine große Anzahl von speziell für diese Documenta entwickelten Projekten.

Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet und umfasst unter anderem Konzerte, Theaterstücke, Performances und Workshops von KünstlerInnen der Ausstellung. Außerdem wird in Zusammenarbeit mit Kinos im Kulturbahnhof und dem Filmladen ein Filmprogramm präsentiert, das sich inhaltlich mit den Themen der Plattformen auseinandersetzt.

Erstmals bespielt die Ausstellung mit der ehemaligen, vor zwei Jahren stillgelegten  Binding-Brauerei, die selbst ein Teil der städtischen Industriegeschichte ist, ein Industriegebäude und kann somit ihre Ausstellungsfläche im Vergleich zu den bisherigen Documenta-Ausstellungen erheblich erweitern.

Die Plattform 5 bietet 100 KünstlerInnen aus aller Welt Gelegenheit, Arbeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen kultureller Produktion an fünf verschiedenen Orten in Kassel zu präsentieren. Sie führt das Anliegen der vorangegangenen Plattformen fort, Orte des Engagements und der öffentlichen Debatte zu schaffen, und zwar nicht nur im Hinblick auf aktuelle Positionen, sondern auch, um deren Verhältnis zur gesellschaftlichen Realität kritisch zu hinterfragen.

Kunst als Denkprozess

Die Documenta XI greift den Dialog und den Austausch zwischen KünstlerInnen und Publikum über Themen wie Gewalt, Unterdrückung, Utopien und Rahmenbedingungen von Kunst und Gesellschaft wieder auf. Die Documenta X schuf mit „100 Tage – 100 Gäste“ zu diesem Zwecke eigens ein Forum. Ihre „Retrospektive“ war ein kritischer Rückblick auf die vergangenen fünfzig Jahre – insbesondere wurde explizit Bezug auf die Documenta V genommen, die unter dem Thema „Befragung der Realität – Bildwelten heute“ stattfand.  Die von Joseph Beuys initiierte „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“ lieferte damals ein Beispiel für die Beeinflussung öffentlichen Lebens durch die Kunst.

100 Tage lang diskutierte Beuys im „Büro für direkte Demokratie“ im Fridericianum mit Besuchern über eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Aufregend an diesen Veranstaltungen war die Tatsache, dass ein Künstler die Kunstpraxis durch die Diskussion über Gesellschaft und Kreativität ersetzte und fragte: „Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ist Kreativität eine Kraft, die nicht nur künstlerische, sondern auch gesellschaftliche Impulse geben kann?“

Anlässlich der Documenta VI erweiterte Beuys unter der Honigpumpe sein Diskussionsforum. Er beteiligte ExpertInnen an den Gesprächen und erörterte über weite Strecken ähnliche Fragestellungen, wie sie bei der ersten Plattform der Documenta XI in der Akademie der Bildenden Künste in Wien zur Diskussion standen.

Heute allerdings werden solche Gespräche nicht „von unten nach oben“, sondern auf höchster akademischer Ebene geführt. Gegenstand ist nicht mehr die eurozentrische, sondern die globale Weltsicht, wobei die Fragestellung nach dem Wert und dem Stand der Demokratie im Zeichen der Globalisierung nicht aus der Leidens- und Opferperspektive aufgegriffen wird.

Vielmehr regt die von Enwezor angestoßene Diskussion an, dass die Globalisierung des Kapitals und der Informationstechniken beantwortet wird durch eine Globalisierung der erkenntnistheoretischen Potenzen.

Die Veranstaltungen der unterschiedlichen Plattformen fügen sich zu wissenschaftlichen Symposien zusammen, wie sie nur internationale Kongresse leisten können. Mit ihnen sollen die Grundlagen für ein Weltverständnis gelegt werden.

Okwui Enwezor will die Kunst mit den verschiedenen Diskussionen und Foren „dingfest“ machen: Weil sich die Kunst nicht im luftleeren Raum entwickelt, sondern Produkt und Spiegel der Realität ist, will er sie durch die Diskussionen in den gesellschaftlichen Alltag zurückholen.

So bieten sich die vier Plattformen, die der Ausstellung in Kassel vorausgehen, als theoretisches Vorwort an. Die Ausstellung selbst ist die Ebene, die die theoretischen Ansätze visualisiert und dem Publikum den Zugang in die globalisierte (Kunst-)Welt ermöglicht.

Wie damals Beuys hat sich Enwezor bewusst dafür entschieden, die politischen Diskussionen in einem Raum der Kunst, also in einem künstlichen, nicht der Realität zugehörigen Raum zu führen. Im Gegensatz zu Beuys, der mit seinen Gesprächen die Kunst zur gesellschaftlichen Öffentlichkeit erweitern wollte, zielt Enwezor darauf ab, die Kunst wieder in den Kontext mit der politischen Realität zu stellen.

Kunst als Ansichtssache

Das ausgeprägte Gespür des Außenseiters Okwui Enwezor für die Konflikte von regionalen Traditionen und Universalisierung, sein Misstrauen gegen harmonisierende Konzepte der Hybridisierung und Vermischung lassen jedoch hoffen, dass die aktuelle Documenta zu einem Abenteuer der Kommunikation und des Eigensinns wird, zu einem höchst widersprüchlichen Anschauungsfeld für die überforderte Theorie zu den kulturellen Unterschieden in der Welt. Enwezor wird aus dem Thema West-Kunst das Thema Welt-Kunst machen.

Möglich, dass KunstkonsumentInnen den gewohnten Blick erheblich verändern müssen, weil die vertrauten Wahrnehmungs- und Deutungs-Mechanismen vor den dargebotenen Arbeiten aus Holz, Jute oder Bambus womöglich kapitulieren müssen. Doch der Umgang mit Kunst ist nach Ansicht des Visionärs Enwezor auch keine Frage der Moral, sondern der Offenheit und vor allem des Willens, die Werke aus ihren eigenen Zusammenhängen heraus zu verstehen – eine Reise, die viel Zeit, Disziplin, Geduld und Kenntnis bzw. die Erarbeitung von Kenntnissen erfordert.

„Sollte es einen Schock geben“, so Enwezor, „dann deshalb, weil es keinen einfachen Diskurs mehr über Zentrum und Peripherie gibt.“

Spannend wird das Kunst-Ereignis auf jeden Fall – und vielleicht zur Messlatte für die persönliche Toleranz der und des Einzelnen oder zu einem weiteren Schritt hin zur verinnerlichten Globalisierung.

Und sollte es tatsächlich zum Kunst- oder Kulturschock kommen: Beine hoch, tief durchatmen und die Sinne taumeln lassen.

Internetlinks

www.Documenta.de -

Homepage der Documenta 2002

http://members.aol.com/NhessenReg/NH13.HTM/

Seite zu Kassel mit Kurzbeschreibung zur Documenta X und XI

www.Documentaarchiv.de

Bibliothek, Aktenarchiv, Video- und Bildarchiv, Artothek, Verwaltung des Arnold-Bode-Nachlasses

www.kasselcam.de

Fotografien von Herkules und Fridericianum (Ausstellungsorte) und Textbeitrag zur Geschichte des Fridericianums

http://universes-in-universe.de/doc/opinion/d_enwez.htm

Interview Okwui Enwezor zur Documenta X

http://universes-in-universe.de/africa/short-cent/d-okwui-enwezor.htm

Biografie Okwui Enwezor

http://www.Beuys.de/000/14.htm

„Die unsichtbare Skulptur“ – Textbeitrag zum erweiterten Kunstbegriff von Joseph Beuys

http://www.dhm.de/ausstellungen/erf/raum/erstesog/muttersprache/bild111.htm

Foto der Orangerie (Ausstellungsort der Documenta)

www./ljudmila.org/vuk/dx

Website und Netzkunst zur Documenta 1997

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